Die Unterkirche der Christkönig Kirche in Krumpendorf, bisher als provisorische dritte Kindergarten-Gruppe genutzt, wird ab Sommer 2025 frei und soll als öffentlich zugänglicher „Miteinander-Raum“ für die Bevölkerung und lokale Vereine revitalisiert werden. Aufgrund der intensiven bisherigen Nutzung sind insbesondere die sanitären Anlagen stark abgenutzt, weshalb eine umfassende Adaptierung erforderlich ist. Ziel ist es, einen barrierefreien, vielseitig nutzbaren Begegnungsraum für Kurse, Veranstaltungen und Gemeinschaftsaktivitäten zu schaffen.
Viele Menschen in Kärnten fehlt der Überblick über die vielfältigen Unterstützungsangebote der Kärntner Soziallandschaft. Die Lots:innen bieten mit einem mobilen Büro eine Anlaufstelle zu diesem Zweck direkt in den Gemeinden. Sie entwickeln gemeinsam Lösungen für Themen wie Jugendangebote, Abwanderung oder geringe Beteiligungsmöglichkeiten und nutzen bestehende Leerstände für wichtige Funktionen wie Kulturarbeit oder Jugendräume. Durch Beteiligungsformate wie Stammtische, Netzwerktreffen und Workshops werden Bedarfe ermittelt, Maßnahmen umgesetzt und die Zusammenarbeit und das Miteinander zwischen Bevölkerung, Fachkräften und Gemeinden verbessert.
Geplant ist die Errichtung eines inklusiven, barrierefreien Spielplatzes für Kinder mit und ohne Beeinträchtigung sowie die Einrichtung multifunktionaler, barrierefrei erreichbarer Räume im Obergeschoss des Kindergartens für Veranstaltungen, Kurse und Begegnungen. Das Projekt fördert die generationenübergreifende soziale Teilhabe im Ort, bietet niederschwellige Nutzungsmöglichkeiten ohne Konsumzwang und dient als Vorbild für gemeinwohlorientierte, inklusive Regionalentwicklung.
Hier soll ein bestehendes Gebäude umgebaut und erweitert werden, um neue Nutzungen ohne zusätzliche Bodenversiegelung zu ermöglichen. Geplant sind:
Dachgeschoss: Ausbau zu einem ca. 120 m² großen, akustisch optimierten Orchester- und Konzertproberaum mit Nebenräumen sowie Einbau eines barrierefreien Stiegenhauses mit Lift.
Erdgeschoss: Nutzung durch Gesangsvereine.
Obergeschoss: Unterrichts- und Verwaltungsräume der Musikschule Rosental.
Ziel des Projekts ist die Stärkung der Stadt-Umland-Kooperation, um gemeinsame Potenziale zu nutzen und isolierte Lösungen zu vermeiden. Durch die gemeinsame Entwicklung von Ideen und Projekten sollen zentrale Themen wie Wohnen, Soziales, Wirtschaft, Mobilität, Umwelt und Klima abgestimmt bearbeitet werden. Dabei werden Kommunen, Unternehmen, Vereine sowie Bürgerinnen und Bürger – insbesondere die Jugend – aktiv einbezogen, um Akzeptanz und Identifikation zu fördern. Der Austausch von Erfahrungen zwischen den Gemeinden stärkt Innovation und Lernprozesse. Langfristiges Ziel ist eine nachhaltige, lebenswerte und zukunftsfähige Region.
Im Rahmen des Projekts „5 Jahre Galerie ZUGänglicheKUNST“ verwandelt sich der historische Bahnhof in Pörtschach in einen lebendigen Ort der Begegnung mit Kunst und Kultur. Durch Ausstellungen regionaler Künstler:innen sowie kreative Vermittlungsangebote für Kinder und Jugendliche wird der Bahnhof neu belebt. Ergänzt wird das vielseitige Programm durch Filmvorführungen, Buchpräsentationen und Konzerte, die immer wieder neue Besucher:innen anziehen. Davon profitieren nicht nur der Tourismus und die lokale Gastronomie, sondern auch die Bevölkerung vor Ort.
Kärnten setzt aktiv Maßnahmen für nachhaltigen Tourismus
Die Kärntner Tourismusregionen und Schutzgebiete haben sich zusammengeschlossen, um die Nachhaltigkeitsziele der UNO gemeinsam zu verankern. Diese enge Abstimmung zwischen Tourismus und Naturschutz ist ein Vorzeigebeispiel für gelebte Verantwortung und nachhaltige Entwicklung. Ziel ist es, Wissen zum Thema Nachhaltigkeit aufzubauen, das Österreichische Umweltzeichen zu erlangen und Begeisterung für eine nachhaltige Zukunft zu schaffen.
Konkrete Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung
Bis 2027 sollen alle beteiligten Regionen sowie das Bildungsprogramm der Schutzgebiete mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert werden. Tourismusbetriebe werden durch Qualifizierungsmaßnahmen unterstützt, nachhaltige Erlebnisangebote entwickelt und Workshops zur Sensibilisierung durchgeführt. Ein Fokus liegt auf der Förderung sanfter Mobilität und dem Schutz der Natur- und Klimaräume.
Projektpartner und Umsetzung
Initiator und Projektträger ist die ARGE Naturerlebnis Kärnten, ein Zusammenschluss von elf Schutzgebieten, acht Tourismusregionen und der Kärnten Werbung. Die Umsetzung verantwortet das „Zentrum für nachhaltige Destinationsentwicklung Kärnten“ (NDK) ein Zusammenschluss der Tourismusregionen. Das Projekt wird durch Fördermittel des Landes Kärnten, LEADER-Mitteln, unter anderem aus der Region Carnica-Klagenfurt- Umland, und EKUZ finanziert und sorgt für eine tiefgehende Verankerung von Nachhaltigkeit im Tourismus.
Teilnehmende Tourismusregionen:
Teilnehmende Schutzgebiete:
Leader Regionen die das Projekt fördern:
Quelle Foto: Region Villach/Stefan Leitner
Ziel ist die Integration eines barrierefreien Römerdorfes in die Keltenwelt, um der Bevölkerung das römische Erbe der Region näher zu bringen.
Die Zielsetzung des Projektes ist die Erarbeitung einer interkommunalen räumlichen Strategie in Hinblick auf Chancen und Stärken der beiden Räume Klagenfurt Ost- und Ebenthal in Anbetracht von sechs Modulschwerpunkten.